Archiv für Juni 2009

Ich sehe Fackelschein in euren Augen

„wir fahren weiter durch den Nebel“

Immer wieder finden sich auch heutzutage unter Studierenden gemeinsame Veranstaltungen, spiel- oder sporthaltig, seltener als Trink- oder Badeveranstaltungen angelegt, die in lokaler Tradierung regelmäßig für – oder besser: mit – Erstsemester-Studierenden durchgeführt werden. Manchmal weisen schon Namen wie „Ersti-Taufe“ oder „Biermesse“ auf einen ritualhaften Charakter und die Aufnahmefunktion der Veranstaltung hin, vorhanden ist sie aber auch dort, wo der Name es nicht offen anzeigt. (mehr…)

Flugblatt „Für eine ganz andere Bildung!“

Folgend dokumentiert ein Flugblatt zur Information und Denkrichtungsanregung, dass im Zuge des sog. „Bildungsstreik 2009″ für mehrheitlich studentische Teilnehmer_innen einer Demonstration konzipiert war, die sich gegen verschiedene Entwicklungen im Bildungssystem richtete. Nicht zuletzt dokumentiert, um auch einmal einer von tausend Gründen zur Krawall zu sein. (mehr…)

Krise und so

„Jetzt wollt ihr wieder Klarheit“

Seit Marx und den Marxismen ist das Wissen um die Bedingtheit des Bewusstseins des Menschen durch seine gesellschaftlichen und damit ökonomischen Verhältnisse zur Basis revolutionärer Praxis geworden. Der Mensch, der ob der Produktionsverhältnisse, in denen er sich befindet, zum revolutionären Subjekt auserkoren findet unter Verschärfung der ökonomischen Gegensätze zu seinem Bewusstsein, die Aufgabe revolutionärer Praxis ist es gewesen, diesen Findungsprozess zu beschleunigen und zu organisieren sowie für die Zeit nach einem eventuellen Umsturz des Bestehenden Konzepte für die Organisation des Zusammenlebens bereit zu halten.

„’Ganz sicher’, ‚wirklich’, ‚wahr’ und ‚echt’ sind Projektionen“

Schon durch die Kriegsbegeisterung zu Anfang des ersten Weltkriegs in Zweifel gezogen (mehr…)

„…er hat im Gegenteil einen jeden zum Manipulateur zu machen.“

„one day she found the message“

Nicht um den Kunstbegriff oder die Frage: Was ist Kunst? Geht es an dieser Stelle, dennoch sei gesagt dass er hier als bewusst undefiniert und offen verstanden wird als Kunst ist, was Kunst ist – und damit das Spannungsverhältnis zwischen als legitimiert auftretenden Beurteiler_innen von Kunst und der unanerkannten, aber als Kunst gemeinten Kunst andeutet. Wohl aber ist Kunst als kommunikativer Prozess verstanden, eine Kunstrezeption ist für den hier angelegten Kunstbegriff notwendig. An dieser Stelle geht es um die Aneignung des Kunstschaffens jenseits des Zentrums des Kunstbegriffs. (mehr…)