Archiv für Januar 2010

„Nur Fremdheit ist das Gegengift gegen Entfremdung.“

Der nachfolgende Text ist nicht als Rezension zu verstehen. Vielmehr habe [ich] Stimmen gehört, die mir geeignet erscheinen, einen Gedankengang mit Wörtern zu versehen – auch wenn sie explizit nicht einem Wörterbuch entstammen. Ich versuche also nicht zu, sondern mit Architektur zu tanzen, um von hier aus [zu] scheitern.

Wie bereits anhand der Kategorie Ästhetik beschrieben, ist der Mensch in seiner gegenwärtigen Verfasstheit nicht als autonomes Subjekt zu denken, sondern als von den Verhältnissen durchdrungende Existenz, versteht sich selbst aber in vielen Bereichen als solches.

Diese Selbstinterpretation als autonomes Subjekt zu überwinden und damit die Aufhebung der Identifikation mit der eigenen handlungsanleitenden Kategorien ist ebenso Aufgabe wie ihre Ent-Naturalisierung. (mehr…)