Archiv für Juni 2010

für mich für andere für mich – Warum Drogen?

Nachdem im letzten Beitrag aufgezeigt werden sollte, inwieweit die Entscheidung, Drogen zu nehmen, keine moralisch zu beurteilende ist, da Drogenkonsum eine freie Wahl und damit nicht Entfremdung von einem gedachten natürlichen Menschsein, sondern eben Entfaltung des Menschseins in seiner Freiheit ist, sollen nun ein möglicher Motivkomplex, diese freie Wahl zu treffen, problematisiert werden. (mehr…)

„…dann find ich das schade.“

„we‘ll reach for the sky“

Auf einer Autofahrt in eine Diskussion über Drogen (ein Begriff, der in der Diskussion nicht näher definiert wurde, sich aber auf chemisch psychotrop wirkende Substanzen bezog) verwickelt worden, kristallierten sich bald zwei Positionen heraus. Ihren Ausgangspunkt nahm die Diskussion bei konkretem, kritikwürdigem Verhalten von Menschen unter Einfluss von Drogen, schwenkte jedoch bald zu einer Diskussion über den Konsum von Drogen an sich. Während eine der beiden Diskussionsparteien die Verantwortlichkeit für das eigene Handeln, unabhängig ob unter dem Einfluss von Drogen oder ohne diese, im Zentrum ihrer Positionen hatte, bezog die andere Diskussionspartei eine Position, die den Konsum von Drogen als solche beurteilte. Hierbei fielen mehrfach Aussagen, die ein bestimmtes Menschenbild offenbarten. (mehr…)