Archiv der Kategorie ']erlebt['

„Es gibt eine Herzlichkeit jenseits von Jonglieren…“

Folgend ein mit heißer Nadel niedergesstrickter Beitrag, der nicht neu, aber gerade akut ist. Er zeichnet Gedanken auf, die mir bei der Einladung und dann auch dem Beobachten zum abendlichen Skat-Spielen in einer Kneipe kamen, und stellt dabei keine Unterstellung, sondern bloß das eigene Empfinden dar: (mehr…)

Gewolltes Scheitern

Aufzeichnungen aus einem Sonnabend in Kiel:

„wir haben uns getroffen, das erste mal seit Jahren“

„International“, das Wort war lange nicht als Bestandteil einer Parole über meine Lippen gekommen. Nun war ich also doch einmal wieder Internationalist. (mehr…)

Spaziergang #1

Folgend das Protokoll eines Spazierganges in Jena.

Spielziel:
Ziel des Spiels ist es, eine Möglichkeit zu einem ersten Zugang zu der psychogeographischen Struktur einer Stadt zu finden, den in ihr wirksamen, sie strukturierenden hegemonialen Geboten der Bewegung ebenso wie den subversiven Verlockungen abseitiger Passagen.
Gewonnen werden kann dieses Spiel auf verschiedene Weisen: (mehr…)

„Hipness is not a state of mind, it’s a fact of life.“

„’Warum hat denn eigentlich die Jungle World hier keinen Stand gemacht?’“ fragt Hannes aus Halle, eine insofern berechtigte Frage, als das mir dann die taz und die Blätter als Zerstreuung bei den Vorträgen, die tatsächlich die Desorganisation des Denkens versuchten, erspart geblieben wäre. Erfreulicherweise blieben zumindest bei meinem Programm auf der „Re-Thinking Marx“-Konferenz jene Vorträge in der Minderheit. (mehr…)

„…damit es in den Hals nicht reinregnet.“

Folgend die negativen Einschlüsse in einen ansonsten sehr netten Abend. Vorweg der Hinweis, das die beteiligten Personen diese (und andere) Äußerungen selbstverständlich nicht gemeinschaftlich tätigten und deutlich verschiedene Positionen hatten. Die folgende Homogenisierung dient nicht dem Verschleiern dieser Tatsache, sondern bildet ein Gefühl ab, das sich gar nicht auf eine oder alle Anwesenden bezog, sondern losgelöst von ihnen in der Situation entstand.

Eine weinselige Runde in Kneipen- oder Freiraumatmosphäre, recht nette, erkenntnisbefördernde Gespräche. Irgendwann wurde ich über meinen Sprechstil als „verkopft“ identifiziert. (mehr…)