Archiv der Kategorie '.hinter dem spiegel'

„You‘ve lost one life“

Erneut etwa eineinhalb Jahre nach der letzten Betrachtung des Projektes spiegelschrift ist nun erneut ein Blick möglich:

Die Artikel zur Subjektivität markieren auch ein Scheitern der bisherigen Bemühungen, das Spannungsfeld Kollektivität – Subjektivität produktiv zu denken, (mehr…)

Mehr nicht?

„I fear every day, every evening“

Nach über eineinhalb Jahren ist eine erste Betrachtung des Projektes, das spiegelschrift ist, nicht mehr nur denk-, sondern auch schreibbar.
Angetreten ohne konkrete Ziele, einzig mit dem Verweis auf die Hoffnung eines Selbstzwangs zum Verschriftlichen, war und ist die thematische Orientierung von spiegelschrift unklar; dennoch lassen sich Schwerpunkte feststellen. (mehr…)

spiegelschrift?

„schreib dir ein paar Reime ans Fenster – in Spiegelschrift“

spiegelschrift ist zunächst einmal verkehrt, andersherum. spiegelschrift ist schwerer zu lesen, manchmal erst beim zweiten oder dritten Versuch zu entziffern. Im Grunde ist sie aber das gleiche wie andere Schrift.
Ans Fenster geschrieben ist sie von hier nicht wie von da. Was von hier klar erscheint, kann von da unleserlich sein. Innen in spiegelschrift kann von außen gelesen werden.
spiegelschrift ist gespiegelte Schrift. Schrift auf sich selbst zurückgeworfen, reflektierte Zeichen. spiegelschrift ist aber vielleicht auch spiegel-schrift, spiegelnde Schrift. Selbst unsichtbar reflektierend, und doch bestimmend für Gestalt der Reflektion.

Vor allem aber ist spiegelschrift der Versuch eines manifesten Selbstzwangs, die eigenen Gedanken weiterzudenken, zu Schrift werden zu lassen. spiegelschrift ist damit ein Projekt, dessen Verlauf ungewiss und dessen Ziel vage ist.