Archiv der Kategorie '[Symbole des Sinns]'

Kritische Kunst ist Kunst ohne Publikum

Angeregt durch die Podiumsdiskussion Ohne Gegen Für der Gruppe Kritikmaximierung und ungeachtet dessen, dass hier eine Klärung des Kunstbegriffes aussteht, ein Versuch über kritische bzw. emanzipatorische Kunst. Die Frage, ob Kunst überhaupt einen emanzipatorischen Gehalt haben kann, wird dabei hier nicht gestellt, sondern auf der Basis das jede derart basale Kategorie – auch wenn hier statt einer analytischen Kategorie ein unreflektierter, gleichsam ansozialisierter Vorbegriff Verwendung findet – des Handelns emanzipatorischen Gehalt haben kann, da sie dem Axiom, das alles politisch sei, folgend, politisch ist. Frage ist also, wie eine solche kritische Kunst gestaltet sein müsse. (mehr…)

Ich sehe Fackelschein in euren Augen

„wir fahren weiter durch den Nebel“

Immer wieder finden sich auch heutzutage unter Studierenden gemeinsame Veranstaltungen, spiel- oder sporthaltig, seltener als Trink- oder Badeveranstaltungen angelegt, die in lokaler Tradierung regelmäßig für – oder besser: mit – Erstsemester-Studierenden durchgeführt werden. Manchmal weisen schon Namen wie „Ersti-Taufe“ oder „Biermesse“ auf einen ritualhaften Charakter und die Aufnahmefunktion der Veranstaltung hin, vorhanden ist sie aber auch dort, wo der Name es nicht offen anzeigt. (mehr…)

„…er hat im Gegenteil einen jeden zum Manipulateur zu machen.“

„one day she found the message“

Nicht um den Kunstbegriff oder die Frage: Was ist Kunst? Geht es an dieser Stelle, dennoch sei gesagt dass er hier als bewusst undefiniert und offen verstanden wird als Kunst ist, was Kunst ist – und damit das Spannungsverhältnis zwischen als legitimiert auftretenden Beurteiler_innen von Kunst und der unanerkannten, aber als Kunst gemeinten Kunst andeutet. Wohl aber ist Kunst als kommunikativer Prozess verstanden, eine Kunstrezeption ist für den hier angelegten Kunstbegriff notwendig. An dieser Stelle geht es um die Aneignung des Kunstschaffens jenseits des Zentrums des Kunstbegriffs. (mehr…)

Die Spur eines kontraintuitiven Verdachts

Ein Kommentar zu einem Beitrag bei The falling eland

„reiß‘ den Verstärker auf, leg‘ die Gitarre an“

Schon im lateinischen colo sind zwei Definitionsstränge des Kulturbegriffs angelegt, die Weltgestaltung und die Sinnstiftung. Und zwischen diesen beiden ordnen sich Versuche der Definition dessen, was Kultur ist, an. (mehr…)

Wenn es nicht so lustig wär‘

„ich versuche immer bekannte Wege zu gehen“

Wieder Fußball, wenn auch ein gänzlich anderes Erleben. Der Greifswalder Sportverein gegen BFC Dynamo Berlin. Statt engagiertem Support galt es also von Seiten der GSV-Fanschaft Bratwurstessen und Pöbeleien zu erwarten (mehr…)