Tag-Archiv für 'entfremdung'

„…ich will nur in deiner Nähe sein“

Folgend ein spekulativer Versuch, einige Ansätze (die am Ende des Beitrags noch einmal verlinkt sind), die hier in im Laufe der Zeit angerissen wurden, in ein Verhältnis zu setzen, auf der Suche nach einem Umgang mit dem falschen Dualismus von instrumenteller Selbstbeherrschung und authentischer Expressivität. (mehr…)

Ich kaufe ein T… und löse

„ridin‘ down Seoul city black on black Lamborghini“

Die gesellschaftlichen Widersprüche „selbst als Momente der Totalität, d.h. als Momente der sich geschichtlich umwälzenden Gesamtgesellschaft“1 zu verstehen, erscheint notwendig, um die spezifisch kapitalistisch-bürgerliche Vergesellschaftungsform zu erfassen. Wird die Totalität nicht gedacht, erscheint der Kapitalismus als „ökonomische Sphäre“, als „gesellschaftliches Teilsystem“, der maximal dann kritisiert werden kann, wenn er seinen angestammten Platz verlässt und zu einer „Kolonisierung der Lebenswelt“ aufbricht. Eine Kritik, die auf die Aufhebung des Kapitalismus zielt, wird unmöglich. (mehr…)

„Es gibt eine Herzlichkeit jenseits von Jonglieren…“

Folgend ein mit heißer Nadel niedergesstrickter Beitrag, der nicht neu, aber gerade akut ist. Er zeichnet Gedanken auf, die mir bei der Einladung und dann auch dem Beobachten zum abendlichen Skat-Spielen in einer Kneipe kamen, und stellt dabei keine Unterstellung, sondern bloß das eigene Empfinden dar: (mehr…)

„…some would say that you won‘t find love that way…“

Folgend ein Versuch, dem Streben, die Verkehrtheit der menschlichen Beziehungen, ihre abstrakte Vermitteltheit, in der jede menschliche Tätigkeit … in geronnenem Zustand als Ding existiert, durch aktives Herstellen oder Aufdecken einer Unmittelbarkeit zu überwinden (ein Streben, das nicht nur untauglich, sein Versprechen einzulösen, sondern auch latent gewaltsam Anderen gegenüber ist) die Skizze einer progessiven Schüchternheit entgegenzuhalten: (mehr…)

Doppelcharakter der Emanzipation

Folgend eine vorsichtige Annäherung an Détournement und cut-up in Form einer Ersetzung/Verschiebung – ihr Thema Emanzipation in nicht-revolutionären Zeiten:

Sehr schematisch: Eine Gegenüberstellung verdinglichter Bilder (zum Beispiel Kapital/Arbeit, Mann/Frau und so weiter) ist niemals das Gegenüber zweier Termini, sondern eine Hierarchie und die Ordnung einer Subordination. Die Befreiung kann sich nicht auf eine Neutralisierung beschränken oder unmittelbar dazu übergehen: (mehr…)