Tag-Archiv für 'politische-aktionsfelder'

Ich kaufe ein T… und löse

„ridin‘ down Seoul city black on black Lamborghini“

Die gesellschaftlichen Widersprüche „selbst als Momente der Totalität, d.h. als Momente der sich geschichtlich umwälzenden Gesamtgesellschaft“1 zu verstehen, erscheint notwendig, um die spezifisch kapitalistisch-bürgerliche Vergesellschaftungsform zu erfassen. Wird die Totalität nicht gedacht, erscheint der Kapitalismus als „ökonomische Sphäre“, als „gesellschaftliches Teilsystem“, der maximal dann kritisiert werden kann, wenn er seinen angestammten Platz verlässt und zu einer „Kolonisierung der Lebenswelt“ aufbricht. Eine Kritik, die auf die Aufhebung des Kapitalismus zielt, wird unmöglich. (mehr…)

Gewolltes Scheitern

Aufzeichnungen aus einem Sonnabend in Kiel:

„wir haben uns getroffen, das erste mal seit Jahren“

„International“, das Wort war lange nicht als Bestandteil einer Parole über meine Lippen gekommen. Nun war ich also doch einmal wieder Internationalist. (mehr…)

„Spaß macht mir keine Freude“

Unter anderem im letzten Beitrag wurde ein Misstrauen gegenüber der Ausrichtung der politischen Aktivität auf „Emotionen, Gefühle und Kollektivitätserfahrungen als progressive Elemente“ angedeutet – dieser Beitrag soll anreißen, worauf dieses Misstrauen beruht. (mehr…)

„…ist die Nacht am tiefsten.“

Nachdem das letzte Ausbrechen der Studierenden-Proteste mit ihren lustigen Auszieh- („Ich gebe mein letztes Hemd“), Bade- („Die Bildung geht baden“) und sonstigen choreographischen Aktionen bald zwei Jahre zurückliegt, ihre Akteure sich verbittert darüber, dass die Allgemeinheit, die sie vertreten wollten, von Anfang an zu Hause blieb, ins Privatleben oder in die institutionalisierte Hochschulpolitik von Senat, Studierendenwerksbeirat usw. verzogen haben und die zentralen Websites de facto tot sind, ist langsam ins Auge zu fassen, dass die nächste Welle dieses regelmäßigen wie wirkungslosen Zyklus (Lucky Streik, Spar Wars, Summer of Resistance, Bildungsstreik,…) so langsam vor der Tür steht. (mehr…)

„Die Universität ist ein hässliches Gebäude“

Angeregt durch die aktuellen zarten Anfänge einer Debatte im Nachklang der letzten Studierendenproteste in Kiel (hier und hier), nun ein Versuch, einen anderen Zugang, eine andere Seite des Umgangs mit Universität darzulegen. (mehr…)