Tag-Archiv für 'spektakel'

„…some would say that you won‘t find love that way…“

Folgend ein Versuch, dem Streben, die Verkehrtheit der menschlichen Beziehungen, ihre abstrakte Vermitteltheit, in der jede menschliche Tätigkeit … in geronnenem Zustand als Ding existiert, durch aktives Herstellen oder Aufdecken einer Unmittelbarkeit zu überwinden (ein Streben, das nicht nur untauglich, sein Versprechen einzulösen, sondern auch latent gewaltsam Anderen gegenüber ist) die Skizze einer progessiven Schüchternheit entgegenzuhalten: (mehr…)

Doppelcharakter der Emanzipation

Folgend eine vorsichtige Annäherung an Détournement und cut-up in Form einer Ersetzung/Verschiebung – ihr Thema Emanzipation in nicht-revolutionären Zeiten:

Sehr schematisch: Eine Gegenüberstellung verdinglichter Bilder (zum Beispiel Kapital/Arbeit, Mann/Frau und so weiter) ist niemals das Gegenüber zweier Termini, sondern eine Hierarchie und die Ordnung einer Subordination. Die Befreiung kann sich nicht auf eine Neutralisierung beschränken oder unmittelbar dazu übergehen: (mehr…)

„Ich will ich sein, anders will ich nicht sein.“

Exemplarisch am Beispiel einer Diskussion über Drogen wurde in einem Beitrag aufgezeigt, welches Konzept von authentischem Ich-Sein einigen der Argumente zu Grunde lag. Ebenfalls dort wurde festgestellt, welche Probleme dieses Konzept in sich trägt und – zugegebenermaßen knapp – angedeutet, welche politischen Probleme daraus entspringen können. Diesem soll nun etwas ausführlicher nachgespürt werden. (mehr…)

„Die Verhältnisse überwinden in denen…“ – ja wer eigentlich?

Ausgehend davon, dass das Verhältnis kapitalistisch organisierter ökonomischer Basis und aus ihr abgeleitetem ideologischen, bürgerlichen Überbau, dem gegenüber sowohl eine nicht-kapitalistische Ökonomie als auch eine antibürgerliche, proletarische Gegenkultur denkbar ist – sofern es jemals derart existiert hat – die aktuellen Verhältnisse nicht beschreibt, sondern vielmehr eine wechselseitig stützende Totalität der kapitalistischen Verhältnisse vorhanden ist, stellt sich die Unmöglichkeit der Bestimmung einer Natur des Menschen. (mehr…)

„Wollt ihr Tote, ihr Chaoten?“ (BILD 2007)

Folgend ein gekürzter und leicht rechtschreiblich überarbeiteter Auszug aus einer älteren Hausarbeit, die sich mit der Frage der Militanz als symbolischer Aktionsform auseinandersetzt, und an den sich eine kurze Betrachtung der Frage nach dem Misslingen dieser symbolhaften Vermittlung anschließt. Die Hausarbeit bezieht sich auf die Ausschreitungen im Anschluss an eine Demonstration am 2.Juni 2007 in Rostock, die im Kontext des G8-Gipfels stattfand, und betrachtete Auswertungspapiere verschiedener linksradikaler Gruppen ebenso wie Zeitungsartikel, die auf die Ereignisse Bezug nahmen. (mehr…)